Japanischer Teegarten

Japanese Tea Garden
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Gelegen in San Francisco’s Golden Gate Park ist der harmonische Japanische Teegarten eine der berühmtesten Attraktionen des Parks. Der Garten ist dekoriert mit schönen Statuen und Bauten, inklusive einer großen Pagode.

Geschichte des Gartens

Weltausstellung von 1984

Japanischer Teegarten, Golden Gate Park, San Francisco
Japanischer Teegarten
San Francisco’s erster Japanischer Teegarten wurde ursprünglich von dem Kunsthändler George Turner Marsh als Teil der Weltausstellung von 1894, eine Veranstaltung, die die Stadt an der Bucht in das internationale Rampenlicht rückte, entworfen. Mit einer Fläche von etwa 40 Ar war dieser Garten nur zur Darstellung gedacht – so wie viele andere Teile des Golden Gate Parks – und sollte nach der Ausstellung wieder abgebaut werden.

Eine dauerhafte Attraktion

Pagode in der Japanese Tea Garden im Golden Gate Park in San Francisco
Pagode

Buddha-Statue, Japanischer Teegarten, San Francisco
Buddha-Statue

Pagode und Tempel Tor, Japanischer Teegarten, San Francisco
Pagode & Tempel Tor
Einer von San Franciscos berühmtesten japanischen Bürgern, Baron Makoto Hagiwara, ein wohlhabender Landschaftsarchitekt, bat die Stadt darum den Garten dauerhaft machen zu dürfen. Sie stimmte zu. Hagiwara erdachte ein traditionelles Design das an die Gärten in seinem Heimatland angelehnt war und machte aus dem kleinen Garten eine zwei Hektar große Attraktion, die exotische Tiere, Statuen und andere Bauten, die für das Aussehen eines klassischen japanischen Gartens wichtig waren, bot.

Abstieg und Restaurierung

Der Garten wurde von Hagiwara und seinen Nachkommen bis zum zweiten Weltkrieg gepflegt. In dieser Zeit wurde die Familie des Landschaftsarchitekten in eins der vielen Internierungslager verfrachtet, die gebaut wurden um Japan-Amerikaner während der turbulenten Kriegsjahre zu behausen. Während dieser Zeit wurde der Garten als Orientalischer Teegarten bekannt.

1952 wurde der ursprüngliche Name und auch der Garten selbst, der in Abwesenheit der Hagiwara-Familie zu Ruinen verfallen war, wiederhergestellt.

Der Garten Heutzutage.

Heutzutage ist der Japanische Teegarten ein wichtiger und vielbesuchter Teil des Golden Gate Parks und zieht jedes Jahr dutzende tausend Besucher an.

In Japan werden Gärten als höchste Form der Kunst angesehen und viele Überlegungen flossen in das Design dieses Garten mit hinein. Mit geschwungenen Pfaden, mehreren Wasserspielen, Brücken und – selbstverständlich – Pflanzen und Bäumen, strahlt der Garten ein Gefühl der Beschaulichkeit aus.

Der Hauptteich ist umgeben von Zwergbäumen und in der Nähe der Langen Brücke sitzt ein prächtiger Buddha. Die Versunkenen Gärten sind geschmückt mit Steinlaternen und Rhododendrons und der Zen Garten – ein Trockenlandschaftsgarten – ist eine Berglandschaft in Miniaturform mit einem Steinwasserfall und weißen Kiesflüssen.

Eine farbenfrohe Pagode steht im Zentrum des Gartens in der Nähe des Tempeltors, umgeben von traditionellen Steingärten und das Teehaus lockt Gäste einzukehren und mit einem warmen Getränk einen ruhigen Moment zu genießen. (Übrigens wurden Glückskekse hier populär!)
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