Petersdom

Basilica di San Pietro
Bewertung
705 Stimmen
Links
Als Zentrum des Christentums ist der Petersdom die größte Kirche der Welt. Besonders das üppige Innere des Doms zeugt vom Reichtum der katholischen Kirche im 16. und 17. Jahrhundert.
Petersdom, Rom

Im frühen 4. Jahrhundert ließ Kaiser Konstantin, der erste christliche Kaiser Roms, eine Basilika auf dem Vatikanhügel errichten. Der Ort war symbolträchtig: Hier war Petrus, der Stammapostel, im Jahre 64 n. Chr. beerdigt worden. Ein kleiner Schrein hatte an diesem Platz bereits gestanden, wurde nun aber durch das große Kirchengebäude ersetzt. Die neue Basilika, eingeweiht im Jahre 326, wurde ca. 349 n. Chr. fertiggestellt.

Ein neuer Dom

Petersplatz und Petersdom, Rom
Petersplatz
Mitte des 15. Jahrhunderts fiel die Basilika allmählich dem Verfall zum Opfer, und Papst Nikolaus V. ließ die Kirche nach Plänen von Bernardo Rossellino restaurieren und vergrößern. Nach dem Tode Nikolaus V. wurden die Bauarbeiten unterbrochen. 1506 legte Papst Julius II. den Grundstein für einen neuen Dom, der die größte Basilika der Welt werden sollte.

Julius II. setzte Donato Bramante als leitenden Architekten der neuen Basilika ein. 1547 wurde Michelangelo Nachfolger Bramantes. Er entwarf die eindrucksvolle Kuppel und nahm einige Änderungen an den Originalplänen vor.
Baldachin, Petersdom
Baldachin
Michelangelo starb 1564, zweiundsechzig Jahre, bevor der Petersdom dem Papst Urban VIII. übergeben wurde. Seither stellt die Kirche das Zentrum des Christentums dar und zieht Pilger und Touristen aus der ganzen Welt an.

Das Gebäude

Das Gebäude an sich ist wahrhaft beeindruckend. Das Hauptschiff der größten Kirche der Welt misst 218 Meter. Die Kuppel der Basilika gehört mit einem Durchmesser von 42 Metern und einer Höhe von 138 Metern zu den Größten der Welt.

Petersdom vom Petersplatz gesehen, Vatikanstadt, Rom
Petersdom
Das Innere mit seinen 45 Altaren wurde von vielen berühmten Künstlern ausgeschmückt. Einige der wichtigsten Arbeiten in der Kirche sind Michelangelos Pietà, der päpstliche Altar von Bernini, der Cathedra Petri, ebenfalls von Bernini, und das Grabmal der letzten Stuarts von Antonio Canova. Das opulente Innere darf täglich kostenlos besichtigt werden, doch es gilt eine strikte Kleiderordnung.

Aussichtsplattform

Auch die Kuppel kann besichtigt werden (der Eintritt ist kostenpflichtig aber seinen Preis Wert). Sowohl ein Aufzug als auch Stufen stehen zur Verfügung, wobei Letztere etwas preiswerter sind.

Petersplatz
Petersplatz
Der Aufzug führt an den Fuß der Kuppel, von wo aus eine schmale, lange und größtenteils spiralförmige Treppe die Spitze der Kuppel hinaufführt. Von dort aus bietet sich ein wundervoller Ausblick über Rom und den Petersplatz im Besonderen. Der berühmte Platz mit seinen langen, symmetrischen Säulenreihen wurde von Bernini entworfen. Im Zentrum stehen ein Obelisk und zwei identische Brunnen.
  • Nächste Sehenswürdigkeit: Kapitol
528
rome
de
x
© 2017 www.aviewoncities.com