Konstantinsbogen

Arco di Costantino
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Gleich neben dem Kolosseum steht der Konstantinsbogen, der jüngste der drei verbleibenden kaiserlichen Triumphbögen in Rom (die anderen sind der nahegelegene Titusbogen und der Septimius-Severus-Bogen). Der 21 Meter hohe Bogen ist gut erhalten und üppig verziert.
Detail der Skulpturen auf dem Triumphbogen des Konstantin

Konstantins Sieg

Nach Jahren des Bürgerkriegs brachte der Sieg von Konstantins Armee über die zahlenmäßig überlegene Armee von Maxentius, in der Schlacht an der Milvischen Brücke im Jahr 312 n. Chr., dem Römischen Reich etwas Frieden.
Konstantinsbogen, Rom
Konstantinsbogen
Um diesen Sieg zu feiern, verlieh der Senat von Rom Konstantin einen Triumphbogen. Er wurde ihm nur einige Jahre später, im Jahr 315 n. Chr., gewidmet.

Der Bogen

Der große Bogen mit 3 Torbögen ist fast 26 Meter breit und 21 Meter hoch. Während der Bauarbeiten wurden viele Teile aus älteren Strukturen wiederverwendet, was zu der Zeit üblich war.

Konstantinsbogen, Rom

Detail der Konstantinsbogen in Rom
Detail der Bogen
Die Statuen an der Spitze stammen aus dem Trajansforum. Sie zeigen gefangene dakische Soldaten, welche von Trajans Armee besiegt wurden.

Die Reliefs zwischen den Statuen wurden für Marcus Aurelius erstellt, während die kreisförmigen Reliefs (und möglicherweise sogar der Bogen selbst) aus der Zeit von Kaiser Hadrian stammen. Einige Figuren in den Reliefs wurden modifiziert, um Konstantin zu ähneln.

Die Dekorationen an dem mittleren und unteren Teil wurden speziell für diesen Triumphbogen erstellt. Der Fries zeigt die Armee von Konstantin, wie sie die Truppen von Maxentius in den Tiber treibt. Diese Dekorationen sind sichtlich von einer viel geringeren Qualität als jene aus der Zeit des Hadrian und Trajan, was zeigt, dass das künstlerische Niveau während der Zeit Konstantins wesentlich niedriger war als in der Vergangenheit und somit symbolisch für den Niedergang des Römischen Reiches.

Konstantin der Große

Konstantin glaubte, dass sein fast für unmöglich gehaltener Sieg über Maxentius, das Ergebnis der Hilfe des christlichen Gottes war. Infolgedessen endete die Verfolgung von Christen während Konstantins Regierungszeit und das Christentum wurde zur offiziellen Religion des Römischen Reiches. Er verlegte im Jahre 325 n. Chr. zudem die Hauptstadt des Reiches von Rom nach Konstantinopel (zuvor bekannt als Byzanz, heute Istanbul).
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