Kapitolinische Museen

Musei Capitolini
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Gegründet im späten 15ten Jahrhundert bieten Roms Kapitolinische Museen eine beeindruckende Sicht auf die römische Kunst und Archäologie. Die Museen sind in zwei Palästen untergebracht, die von Michelangelo entworfen wurden.
Konservatorenpalast, Kapitolinische Museen, Rom
Konservatorenpalast
Eine Besichtigung der Kapitolinischen Museen ist ein Muss für jeden Besucher der von der römischen Geschichte bezaubert ist und die Gelegenheit, einige der größten Schätze der Stadt zu beschauen, mit offenen Armen empfängt. Die Museen befinden sich auf dem Kapitolshügel, daher auch der Name.

Die Museen, untergebracht in zwei Palästen, sind um einen zentralen Platz – oder Piazza – gelegen, 1536 entworfen von Michelangelo Buonarroti und wurden über einen Zeitraum von mehr als 400 Jahren fertiggestellt. Die Museen sind durch einen unterirdischen Tunnel verbunden, der auch zu dem antiken Tabularium führt.

Teile der Kolossalstatue Konstantins des Großen, Palazzo dei Conservatori, Kapitolinische Museen
Kolossalstatue Konstantins II.
Die Ursprünge der Museen können noch ein wenig weiter zurück verfolgt werden – bis ins Jahr 1471 – als Papst Sixtus IV. seine beeindruckende Sammlung von antiken Bronzen an die Stadt zur öffentlichen Darstellung spendete. Er platzierte sie in einem Bau auf dem Kapitolshügel. Die Museen sind jetzt im Besitz der Stadt.

Palazzo dei Conservatori

Der Eingang zu den Museen liegt am Palazzo dei Conservatori (Konservatorenpalast), dem Gebäude auf der rechten Seite wenn man die Cordonata hinaufgeht. Der drei Etagen hohe Palast aus dem 16ten Jahrhundert beherbergt eine Vielfalt verschiedener Arten künstlerischer Schätze.

Pinakothek, Kapitolinische Museen, Rom
Pinakothek
Römische Bildhauerei ist im Überfluss vorhanden. Einige der berühmtesten Skulpturen sind der ‚Spinario‘, eine Bronzestatue aus dem ersten Jahrhundert n.Chr. und ‚Die Wölfin‘, eine Figur die im fünften Jahrhundert v.Chr. geschaffen wurde. Des Weiteren wird hier eine Sammlung interessanter Gemälde aus dem 16ten und 17ten Jahrhundert ausgestellt. Teile einer kolossalen Statue aus dem 4ten Jahrhundert des Kaisers Konstantin II. sind im Hof des Palazzos zu betrachten.

Palazzo Nuovo

Der Sterbende Gallier, Palazzo Nuovo, Rom
Der Sterbende Gallier
Der Palazzo Nuovo wurde im 17ten Jahrhundert nach einem Entwurf von Michelangelo gebaut um den Palazzo dei Conservatori zu komplementieren. Er bietet zwei Etagen römischer Artefakte einschließlich Statuen, Sarkophage, Büsten und aufwändige Mosaiken.

In diesem Teil der Kapitolinischen Museen können auch mehrere bekannte Skulpturen betrachtet werden. Einige der berühmtesten sind ‚Der Sterbende Gallier‘, eine römische Kopie des griechischen ‚Diskobolos‘ und eine Statue des Kaisers Mark Aurel. Eine Kopie des letzteren steht im Zentrum des Kapitolsplatzes.

Galleria Lapidaria und Tabularium

Galleria Lapidaria, Kapitolinischen Museen, Rom
Grabstein

Zusätzlich zu den beiden vorher genannten Gebäuden gibt es die Galleria Congiunzione, die die beiden Palazzos unterirdisch verbindet. Der unterirdische Tunnel beherbergt die Galleria Lapidaria, eine Sammlung von Epigraphen. Sie ist verbunden mit dem Tabularium, einem antiken Gebäude das die offiziellen Aufzeichnungen Roms beherbergte.

Im Mittelalter wurde der Palazzo Senatorio (Senatorenpalast) auf das Tabularium gebaut. Einige Überreste alter Tempel können hier betrachtet werden. Die Tabularium Galerie bietet auch herrliche Aussichten über das römische Forum.
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