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Im 19. Jahrhundert wurde das Rudolfinum, ein prunkvoller Neurenaissance-Bau, als Haus der Künstler errichtet. Heute ist hier die Tschechische Philharmonie zuhause.
Rudolfinum, Prag
Rudolfinum aus Kleinseite gesehen, Prague
Rudolfinum
Das Rudolfinum ist eines von drei stattlichen Bauwerken am Jan-Palach-Platz. Zur Linken des Rudolfinums steht die philosophische Fakultät, gegenüber die Akademie der Wissenschaften.

Ein Highlight der Neurenaissance

Das prächtige Gebäude an der Moldau, markant in der Nähe der Karlsbrücke gelegen, ist das Werk der tschechischen Architekten Josef Zítek und Josef Schultz.

Von 1876 bis 1884 erbaut, gilt das Rudolfinum als eines der besten Beispiele für die Neurenaissance-Architektur in Prag – auf Augenhöhe mit dem Nationaltheater aus der Feder derselben Architekten. Das Innere ist ganz erstaunlich: Der große Dvořák-Konzertsaal ist weithin als Highlight der Architektur des 19. Jahrhunderts bekannt. Die Orgel der Firma Rieger-Kloss ersetzte im Jahre 1975 die ursprüngliche Sauer-Orgel. Hinter dem Dvořák-Saal befindet sich ein kleinerer Konzertsaal für Kammermusik.
Statuen auf der Oberseite des Rudolfinum in Prag
Statuen auf dem
Rudolfinum
Das Geländer auf dem Gesims ist verziert mit Statuen von Komponisten, Bildhauern und Künstlern aus ganz Europa, darunter Bach, Beethoven, Mendelssohn, Mozart, Bramante, Brunelleschi und Donatello.

Bewohner

Benannt wurde das Gebäude nach dem Habsburger Kronprinz Rudolf, Sohn des Kaisers Franz Joseph, der im Jahre 1889 Selbstmord beging. Ursprünglich war das Bauwerk als Kunstgalerie und Künstlerhaus konzipiert und ist daher auch als Haus der Künstler bekannt. Während der ersten tschechischen Republik 1918 bis 1939 war es sogar Sitz des tschechischen Parlaments. Seit 1946 beherbergt es die Tschechische Philharmonie, umfasst aber zudem noch eine moderne Kunstgalerie.
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