MoMA

Museum der modernen Künste
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New Yorks Museum of Modern Art (MoMA) wird oft als weltweit wichtigstes Museum seiner Art bezeichnet. Seine Sammlung beinhaltet Werke einer breiten Auswahl an gefeierten, modernen Künstlern wie Andy Warhol, van Gogh und Picasso.

Hintergrund

MoMA Interieur
Interieur

Campbell-Suppe, Museum der modernen Künste, New York
Campbell-Suppe, Andy Warhol

Masken, dem Tod gegenüberstehend, Museum der modernen Künste, New York
Masken, dem Tod
gegenüberstehend, James Ensor

Der Kanal von Gravelines, J-P Seurat, MoMA
Der Kanal von Gravelines, Seurat

Seerosen von Monet
Seerosen von Monet

Moderne Möbel, MoMA
Moderne Möbel

Skulpturengarten, MoMA, New York City
Skulpturengarten
Weitestgehend verantwortlich für den Bau des Museum of Modern Art war New Yorks berühmte Rockefeller Familie. Die Idee für das Museum wurde angeregt von Abby Aldrich Rockefeller, die Frau von John D. Jr. – Mithilfe von zwei engen Freunden, Lillie Bliss und Mary Quinn Sullivan, konnten die drei Damen erfolgreich das erste Museum für moderne Kunst nur wenige Tage nach dem Zusammenbruch des Aktienmarkts von 1929 eröffnen.

Ein paar Monate später bekam, dank des Einflusses von Abby Rockefeller, das kleine Museum, das sich bereits eine Ruf machte, einige äußerst bemerkenswerte zeitgenössische Werke geliehen. Darunter Gemälde von van Gogh, Gauguin, Cézanne und Seurat. Da aber John D. Rockefeller moderne Kunst hasste, weigerte er sich das Museum finanziell zu unterstützen und so änderte sich dessen Standort mehrere Male in den ersten zehn Jahren, je nach dem wer es gerade förderte.

Allerdings kam John D. 1939 doch mit an Bord und schenkte dem Museum einen permanenten Standort, auf dem es noch heute steht – die 53te Straße zwischen der Fifth und Sixth Avenue. Das MoMA zog weiterhin internationale Aufmerksamkeit auf sich und war in den frühen Jahren Gastgeber für viele bemerkenswerte Ausstellungen, unter anderem von van Gogh und Picasso in den späten 30er Jahren.

Die Museumskollektion

Unter der Führung von Abbys Söhnen, Nelson und David Rockefeller, wuchs die Sammlung des Museums in den 40ern und 50ern um ein Vielfaches an.
Heute beherbergt das Museum, laut dessen Aufzeichnungen, 150.000 Ausstellungsstücke, die Werke der Architektonik und Designs, Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Drucke, illustrierte Bücher, Filme und elektronische Medien beinhalten. Die Bücherei und Archive umfassen weitere 300.000 Werke.

Einige der künstlerisch herausragendsten Werke des Museums beinhalten Monets Seerosen, van Goghs Sternennacht, Dalis Beständigkeit der Erinnerung, Andy Warhols goldene Marilyn Monroe und Wyeths Christinas Welt. Andere erwähnenswerte Künstler, deren Werke sich in der Kollektion befinden, sind Rousseau, Matisse, Cézanne, Picasso, Pollock, Kahlo, Mondriaan, Léger und Lichtenstein.

Das Gebäude

1939 wurde das Gebäude, das das MoMA beherbergt, für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es ist im sogenannten internationalen Stil gebaut, der zu dieser Zeit populär war. Dieser Stil bezeichnet meist Gebäude, die in den formativen Jahrzenten des Modernismus gebaut worden sind, normalerweise vor dem zweiten Weltkrieg.

Museum der modernen Künste in New York City, Innenraum
Innenraum
des Museums
Die Architekten der Moderne, die für das Projekt ausgewählt wurden, waren Philip Goodwin und Edward Durell Stone. Stone entwarf außerdem die Radio City Music Hall, das Kennedy Center in Washington D.C. für ausführende Künste und einige weitere bemerkenswerte Gebäude. Präsident Roosevelt lieferte eine Eröffnungsansprache per Radio an dem Tag an dem das Museum eingeweiht wurde.

Das Museum wurde 2004 auf die doppelte Größe erweitert. Das renovierte Gebäude mit Glassfassaden besitzt nun sechs Etagen mit Ausstellungen. Das Erdgeschoß besitzt einen Zugang zum Skulpturengarten – einem behaglichen, abgeschlossenen Garten der von Midtowns Hochbauten umgeben ist.
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