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Die Uffizien beherbergen das bekannteste Museum Florenz'. Seine unübertroffene Kollektion an Malerei aus der Renaissance ist in einem Palast des 16. Jahrhunderts untergebracht und umfasst auch Werke der berühmtesten Künstler jener Zeit, wie Michelangelo, da Vinci und Botticelli.

Uffizi Palast

Südfassade der Uffizien, Florenz, Italien
Palazzo degli Uffizi
Der Palazzo degli Uffizi (Uffizi Palast) wurde zwischen 1560 und 1580 als Regierungssitz des Großherzogs Cosimo I. de’ Medici erbaut. Dieser lies es von seinem Lieblingsarchitekten Giorgio Vasari entwerfen, der ein U-förmiges Gebäude mit zwei langen, durch einen kurzen Korridor, der sich dem Fluss Arno öffnet, verbundenen, Galerien. Diese Konstruktion erzeugte einen langen Innenhof, den Piazza degli Uffizi, dessen Wände seitens des Innenhofs aufwendig mit Statuen historischer Figuren und Persönlichkeiten in Nischen dekoriert wurden.

1565 verband Vasari das Gebäude mit dem nebenan gelegenen Palazzo Vecchio und mit dem Palazzo Pitti auf der anderen Seite des Arno, sodass die Herrscher der Medici-Familie nicht der Witterung ausgesetzt waren, wenn sie von einem Haus zum nächsten liefen. Diese bauliche Veränderung wurde noch vor dem Ende der Bauphase vorgenommen. 1583 band man auch die Loggia dei Lanzi an die Uffizien an, sodass die Medicis die Veranstaltungen an der Piazza della Signoria besuchen konnten ohne dabei das Haus verlassen zu müssen.

Piazza degli Uffizi, Florenz
Piazza degli Uffizi
In den Sommermonaten kann der Innenhof mit Besuchern gut gefüllt sein. Straßenkünstler unterhalten die vielen Besucher und viele begabte Künstler finden sich an den Rändern, die ihr Portrait malen können. Über den Innenhof gelangen Sie in die Galleria degli Uffizi, das bekannteste Museum in Florenz.

Galerie der Uffizien

Die Galleria degli Uffizi (Galerie der Uffizien) hält die weltweit größte Kollektion an Kunst der Epoche der Renaissance, die von Mitgliedern der Medici-Familie im 16. und 17. Jahrhundert gesammelt wurden. Francesco I. de’ Medici, Thronfolger von Cosimo I., entschied sich dazu, das oberste Stockwerk, welches große Fenster bot, zur Darstellung der Kollektion der Familie zu verwenden. Durch diese Tat rief er die weltweit älteste Kunstgalerie ins Leben.
Die Geburt der Venus, Galleria degli Uffizi, Florenz
Die Geburt der Venus
Seine Nachfolger erweiterten das Sortiment der Kollektion bis ins Jahr 1737 hinein, als Anna Maria Luisa de' Medici, die letzte Nachfahrin der Medici-Familie, alle Kunstwerke an die Bürger von Florenz spendete.

Die Medicis beschäftigten oft ortsbekannte Künstler, sodass es keine Überraschung ist, dass wichtige Künstler der Toskana wie Giotto, Botticelli, Leonardo da Vinci und Michelangelo hier sehr dominant vertreten sind. Aber auch andere Meister ihres Fachs wie Raffael, Carvaggio, Rubens und van Dyck genauso wie Rembrandt sind in der Sammlung vorhanden. Das wohl bekanntesten Bilder der Galerie sind die "Geburt der Venus" von Botticelli sowie zahlreiche Portraits des Herzogs und der Herzogin von Urbino, die als erste Portraits der Renaissance angesehen werden.
Auch verfügt das Museum über eine Kollektion an römischen Statuen, die von Künstlern der Renaissance oft als Modell verwendet wurden, sowie gotischer Malerei aus dem 13. und 14. Jahrhundert. In den Gemälden der Gotik erkennt man oft auch byzantinischen Einfluss.
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