Waitzener Gasse

Váci Utca
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Váci utca (Waitzener Gasse) ist eine beliebte Einkaufsstraße in Budapest. Die Straße beginnt am Vörösmarty-Platz, wo sie in eine Fußgängerzone umgestaltet wurde und führt zu der Großen Markthalle in der Nähe von Fővám tér.
Waitzener Gasse, Budapest
Váci Utca, Budapest
Waitzener Gasse
Der nördliche, verkehrsberuhigte Abschnitt ist am interessantesten, da es hier viele Geschäfte und sogar einige Sehenswürdigkeiten gibt.

Entwicklung

Die Straße mit dem Namen Váci entstand im 18. Jahrhundert. Die meisten der oft großen Gebäude entlang der Straße stammen jedoch aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert.

Die Allee ist seit langem ein Ort, wo die Reichen und Berühmten von Budapest gerne ihr Geld ausgeben. Am Anfang war es allerdings ein Einkaufsviertel wo jedermann einkaufen gehen konnte. Doch als in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts es für die wohlhabende Gesellschaft immer üblicher wurde einen Abendspaziergang durch die Vaci-Straße zu unternehmen, wurden die Geschäfte hier immer exklusiver.

Die Straße heute

Viele der Geschäfte sind Modeboutiquen. Da die Tourismusindustrie in Budapest in letzter Zeit jedoch stetig gewachsen ist, werden Urlauber zusätzlich eine ganze Reihe von Souvenirläden in der Vaci-Straße und den schmalen Gassen vorfinden. Dies ist also der ideale Ort, um für Ihre Enkel ein T-Shirt oder einen „I Love Budapest“-Becher für Ihre Kollegen zu erwerben.

Fischermädchen-Brunnen, Budapest
Das Fischermädchen

Brunnen des Kleinen Jungen, Budapest
Brunnen des
Kleinen Jungen
Entlang der Straße befinden sich viele Bars und Cafés, die einem die Möglichkeit bieten eine Kleinigkeit zu essen oder zu einem alkoholischen Getränk zu greifen. Schauen Sie sich die versteckten Innenhöfe abseits der Hauptstraße an. Hier finden Sie viele kleine familienbetriebene Restaurants, die einige Gerichte der lokalen Küche anbieten.

Sehenswürdigkeiten

Einige der interessantesten Bauwerke mit Blick auf die Váci utca können in der Nähe des Vörösmarty-Platzes gefunden werden. Das Thonet-Haus auf Nummer 11 ist, dank seiner bunten Fassade aus Zsolnay-Fliesen, das auffälligste Gebäude. Auf Nummer 10 befindet sich das Pest-Theater, welches sich in einem großen neoklassizistischen Gebäude befindet. Dies war der Ort des „Inn der Sieben Kurfürsten“, wo im Jahre 1823 der damals 12 Jahre alte Franz Liszt aufgetreten ist.

Mehrere Brunnen verschönern die Einkaufsstraße. Der berühmteste von ihnen ist der Fischermädchen-Brunnen (Halászlány-Kut), der sich auf dem Kristóf-Platz befindet. Er wurde 1862 von László Dunaiszky kreiert. Ein Stück weiter steht ein anderer Brunnen aus dem 19. Jahrhundert, dem einer Bronzestatue des griechischen Gottes Hermes ziert. Ein dritter Brunnen, der im Jahre 1976 von Otto Szenczi kreiert wurde, liegt ganz in der Nähe des südlichen Endes der Fußgängerzone. Dieser ist bekannt als der „Brunnen des Kleinen Jungen“ (Kisfiús díszkút) und verfügt über eine Statue eines nackten Knaben in der Mitte des Brunnens.
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