Ungarische Nationalgalerie

Magyar Nemzeti Galéria
Bewertung
5 Stimmen
Links
Die ungarische Nationalgalerie ist ein Museum, welches der ungarischen Kunst gewidmet ist. Die Sammlung des Museums umfasst einen Zeitraum vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Das Museum wurde 1957 gegründet und bezog seine aktuellen Räumlichkeiten im Jahre 1975.

Der Burgpalast

Ungarische Nationalgalerie, Burgpalast, Budapest
Ungarische Nationalgalerie
Die Sammlung ist im Burgpalast auf dem Burgberg untergebracht. Er wurde im 18. Jahrhundert unter der Herrschaft von Maria Theresia an der Stelle eines früheren, gotischen Palastes errichtet. Während des 19. Jahrhunderts wurde der Burgpalast signifikant erweitert, als mehrere Flügel hinzugefügt wurden. Nachdem der Palast während des Zweiten Weltkriegs vollständig zerstört wurde, wurde er in 1950er Jahren wieder aufgebaut.

Das Museum

Innenraum des Museums
Innenraum
Die ungarische Nationalgalerie beansprucht den zentralen Flügel des Palastes unter der imposanten Kuppel. Die ungarische Kunstsammlung des Museums wurde ursprünglich im ungarischen Nationalmuseum und im Museum der Schönen Künste ausgestellt. Die Nationalgalerie wurde 1957 gegründet und beanspruchte zunächst den ehemaligen Justizpalast gegenüber dem Parlamentsgebäude in Pest. Im Jahre 1975 zog sie in den wiederhergestellten Burgpalast in Buda.

Museumssammlung

Altarbilder in den Thronsaal, Ungarische Nationalgalerie, Budapest
Altarbilder in den Thronsaal

Barockmalerei, Ungarische Nationalgalerie, Budapest
Barockmalerei

Gemälde des 19. Jahrhunderts, Ungarische Nationalgalerie, Budapest
Gemälde des 19. Jahrhunderts

Moderne Kunst, Ungarische Nationalgalerie, Budapest
Moderne Kunst
Die Sammlung des Museums ist chronologisch angeordnet, beginnend im Mittelalter mit einer schönen Ausstellung von gotischen Tafelbildern aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Eines der Hauptattraktionen des Museums ist die Sammlung von fünfzehn spätgotischen Altarbildern, die im ehemaligen Thronsaal des Palastes ausgestellt werden.

Die darauf folgenden Ausstellungen zeigen Sammlungen von Kunstwerken aus der Spätrenaissance und des Barocks, darunter Skulpturen und Gemälde, von denen viele einst der adeligen Familie Esterházy gehörten.

Ein Highlight des Museums ist die Sammlung von Skulpturen und Gemälden aus dem 19. Jahrhundert, als ungarische Künstler zu internationale Anerkennung gelangten. Es gibt auch hier mehrere Meisterwerke, einschließlich "Die Frauen von Eger", ein Werk des romantischen Malers Bertalan Székely, "Die Belagerung von Buda" von Gyula Benczúr und "Der letzte Tag eines Verurteilten" von Mihály von Munkácsy. Verpassen Sie auch nicht die Werke von Tivadar Kosztka Csontváry, dessen expressionistischer Stil seiner Zeit voraus war.

Die ungarische Nationalgalerie besitzt auch eine umfangreiche Sammlung von Kunstwerken des 20. Jahrhunderts, die in einem Vorkriegs- und Nachkriegs-Abschnitt aufgeteilt sind. Zu diesen Abschnitten gehören Kunstwerke aus einer Fülle von Kunstrichtungen: Secession, Expressionismus, Surrealismus, Pop Art, Hyperrealismus und sogar zeitgenössische Kunst.
4522
budapest
de
x
© 2017 www.aviewoncities.com