Museum der Schönen Künste

Szépművészeti Múzeum
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Das Museum der Schönen Künste von Budapest kann eine reiche Auswahl an europäischer Kunst aufweisen. Seine Alte Galerie mit rund 3000 Gemälden von Europas größten Künstlern ist besonders eindrucksvoll.

Das Museumsgebäude

Museum der Schönen Künste, Budapest
Museum der Schönen Künste

Museum der Schönen Künste in Budapest, Innenraum
Innenraum des Museums
Das Museum ist in einem imposanten Gebäude am Heldenplatz untergebracht. Es wurde zwischen 1900 und 1906 nach einem neoklassischen Entwurf von Albert Schickedanz und seinem Mitarbeiter Fülöp Herzog gebaut. Beide Architekten wurden klassisch in Wien ausgebildet und haben sich für ihre Schöpfung von den antiken Tempeln in Griechenland inspirieren lassen. Die klassische Frontseite, mit massiven korinthischen Säulen und einem skulptierten Tympanon, bildet eine schöne Ergänzung zu dem Művészetek Palotája (Palast der Künste) - entworfen von denselben Architekten - auf der gegenüberliegenden Seite des Platzes.

Der Innenraum des Gebäudes ist im italienischen Renaissance-Stil mit Arkaden, Marmorsäulen, Marmor gemusterten Böden und Kassettendecken verziert. Viele Oberlichter erhellen die großen Hallen und Ausstellungsräume.

Die Museumssammlung

Zimmer in der alten Galerie, Museum der Schönen Künste, Budapest
Alte Galerie

Der Hl. Jakobus von Compostela als Sieger über die Mauren, Museum of Fine Arts, Budapest
Der Hl. Jakobus als
Sieger über die
Mauren, Tiepolo
Die Sammlung des Museums besteht hauptsächlich aus europäischer Kunst mit Ausnahme der ungarischen Kunst, die in der Nationalgalerie beim königlichen Palast des Burgpalastes (Budavári palota) ausgestellt wird.

Die Hauptattraktion des Museums ist die Alte Galerie (Régi Képtár). Die Geschichte der Galerie reicht bis ins Jahr 1870 zurück, als die Sammlung von der Familie Esterházy erworben wurde. Die Galerie umfasst Gemälde von nahezu allen alten Künstlern, darunter Werke von Bruegel, Rubens, Jordaens, Rembrandt, Vermeer, Velázquez, Raffael und Tizian, um nur einige zu nennen. Französische Künstler sind in der Sammlung des 19. und 20. Jahrhunderts vertreten mit vielen Werken der ganz Großen, darunter Toulouse-Lautrec, Monet, Pissarro und Gauguin.

Aber das Museum der Schönen Künste hat mehr als nur Bilder; es gibt auch eine Sammlung von Skulpturen, die rund um das Museum verteilt sind, sowie Kunst aus der Antike (griechische, etruskische und römische), ägyptische Schätze die von ungarischen Wissenschaftlern ausgegraben worden sowie ein Überblick von Kunstwerken aus dem Mittelalter darunter gotische Altarbilder. Das Museum besitzt auch mehr als 100 000 Zeichnungen und Druckgrafiken, darunter Zeichnungen von berühmten Künstlern wie Leonardo da Vinci und Rembrandt.
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