Innerstädtische Pfarrkirche

Belváros Plébánia Templom
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Die Pfarrkirche Belváros in der Innenstadt von Pest hat eine fast 1000-jährige Geschichte. Ihr derzeitiges barockes Antlitz ist das Ergebnis einer Rekonstruktion aus dem 18. Jahrhundert.

Eine bewegte Geschichte

Die innerstädtische Pfarrkirche, Budapest
Die innerstädtische
Pfarrkirche

Kirchenportal der innerstädtische Pfarrkirche, Budapest
Kirchenportal

Innere der innerstädtische Pfarrkirche, Budapest
Innere der Kirche
Die Kirche ist die älteste in Pest, dem flachen Teil von Budapest östlich der Donau. Die wurde im Jahre 1046 an der Stelle des Grabes des hl. Gellert gebaut. Die romanische Kirche wurde während der Invasion der Mongolen zerstört und im 14. Jahrhundert im gotischen Stil wieder aufgebaut.

Während der Besetzung der Stadt durch die Türken erging es der Kirche sehr schlecht. Sie wurde sogar in eine Moschee umgewandelt. Nachdem die Habsburger die Türken vertrieben hatten, wurde das Gebäude wieder eine Kirche.

Ein weiteres Unglück ereignete sich, als das Gebäude während des Großen Brands von 1723 zerstört wurde. Zwischen 1725 und 1739 wurde es nach einem barocken Entwurf des in Deutschland geborenen Architekten János György Paur neu erbaut.

Die Kirche

Sowohl die Innen- und Außenbereiche spiegeln die bewegte Geschichte der Kirche wieder. Spuren der ursprünglichen römischen Mauern sind immer noch sichtbar und im Inneren gibt es einige gotische und sogar neoklassische Elemente.

Das Portal der barocken Kirche ist mit einer Skulptur der Heiligen Dreifaltigkeit dekoriert. Das Kirchenschiff und die Seitenkapellen, von denen einige Reliquien enthalten, wurden im Barockstil gebaut. Zu den Höhepunkten gehört die hölzerne neugotische Kanzel und ein Fresko der Jungfrau Maria im Altarraum. Die Kirche besitzt auch mehrere Grabdenkmäler, darunter ein schönes Marmor-Denkmal, das im Jahre 1828 von dem ungarischen Bildhauer István Ferenczy kreiert wurde.

Der Altar, der mit Fliesen aus Zsolnay dekoriert wurde, wurde während des Zweiten Weltkrieges zerstört. Er wurde im Jahre 1948 durch eine modernere Version ersetzt, die vom Bildhauer Pál C. Molnár und dem Maler Károly Antal kreiert wurde.
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