Gellértdenkmal

Szent Gellért Emlékmű
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Am Nordosthang des Gellértbergs steht ein Denkmal zu Ehren des Heiligen Gerhard Sagredo. Der Bischof aus dem 11. Jahrhundert versuchte, die Magyaren zum Christentum zu konvertieren.

Der Heilige Gerhard

Gellértdenkmal, Budapest
Gellértdenkmal
Im frühen 11. Jahrhundert war der Hl. Gerhard (zu Ungarisch: Gellért), Benediktinerabt von San Giorgio Maggiore in Venedig, auf einer Pilgerreise nach Palästina unterwegs, als er vom damaligen Landesoberhaupt König Stephan festgesetzt wurde. Der König hielt den Bischof darum an, zu bleiben, seinen Sohn Imre zu schulen und dabei zu helfen, die heidnische Magyaren zum Christentum zu konvertieren. Gellért akzeptierte die Herausforderung und blieb unter dem Schutze des Königs für viele Jahre im Land.

Statue des Hl. Gellért, Budapest
Statue des Hl. Gellért

Gellertdenkmal, Budapest
Der Wasserfall
1046, Jahre nach dem Tode Stephans, wurde Gellért in Buda von Aufständischen gefangen genommen, die eine Rückkehr zum Heidentum anstrebten. Der Legende nach wurde er in einem von Nägeln durchbohrten Fass den steilen Hügel hinabgerollt, der damals als Kelen-hegy (Osthügel) bekannt war.

Das Denkmal

1904 schließlich wurde an dem Ort, an dem Gellért zu Tode kam, ein Denkmal errichtet. Die Statue des Bischofs stammt vom Bildhauer Gyula Jankovits und wird von einer neoklassischen, halbkreisförmigen Kolonnade eingerahmt. Die zwölf Meter hohe Statue zeigt Gellért, der siegreich ein Kruzifix in die Höhe hält. Zu seinen Füßen blickt ein wild wirkender Magyar zu dem Bischof auf, als sei er vor Ehrfurcht erstarrt. Unter der Statue liegt ein hübscher, künstlicher Wasserfall.

Der beste Ort, um die Statue zu bewundern, ist wohl die Elizabethbrücke. Wer allerdings einen genaueren Blick auf die Statue werfen will, kann das bronzene Ebenbild des Bischofs Gerhard auch über eine Schar von Stufen besteigen, die von der Brücke ausgehen.

Sichtbar ist das Denkmal aus ganz Budapest – besonders nachts, wenn es beleuchtet wird.
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