Freiheitsbrücke

Szabadság híd
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Die Freiheitsbrücke war die dritte permanente Brücke in Budapest, welche über der Donau erbaut wurde. Die grün lackierte Eisenbrücke ist eine der Schönsten in der Stadt.

Einweihung

Die Freiheitsbrücke  in Budapest
Luftbild des Freiheitsbrücke in Budapest
Freiheitsbrücke
Die Brücke eröffnete im Jahr 1896 als Teil der tausendjährigen Feiern des Landes. Kaiser Franz Joseph, nach dem die Brücke ursprünglich benannt war, weihte die Brücke offiziell durch Aktivieren eines Geräts ein, welches den letzten Nagel – nichts geringeres als einen Silbernagel – einhämmerte.

Entwurf

Die Freiheitsbrücke wurde im Jahre 1894 von dem Architekten Virgil Nagy und dem Ingenieur János Feketeházy konzipiert. Mit einer Länge von knapp über 333 Metern ist sie die kürzeste Brücke über die Donau in Budapest. Die Brücke ruht auf nur zwei großen Pfeilern und damals galt sie als ein technisches Wunderwerk.

Laterne bei der Freiheitsbrücke in Budapest
Einer der Laternen
Die Brücke erlangt ihre Schönheit durch ihre anmutigen Gestalt, sowie den prächtigen Dekorationen. Die vier hohen Spitzen sind mit Statuen des legendären Turul – einem mystischen Vogel – gekrönt und einem farbenfrohen Wappen mit einer vergoldeten Krone an der Oberseite. Laternen im Pariser Stil schmücken die Brücke auf beiden Seiten.

Wiederaufbau

Bei ihrem Rückzug am Ende des Zweiten Weltkriegs, sprengte die deutsche Armee alle Brücken in Budapest, einschließlich dieser. Sie wurde kurz nach dem Krieg nach den ursprünglichen Plänen wiederaufgebaut und alle Ornamente wurden gekonnt rekonstruiert. Der Brücke wurde ihr heutiger Name verliehen, als sie im Jahre 1946 am Stephanstag wiedereröffnete, Ungarns wichtigstem nationalen Feiertag.
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