Fischerbastei

Halászbástya
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Gut bekannt für den wundervollen Panoramablick, welches es auf die Stadt Budapest bietet, wurde die burgähnliche Fischerbastei im Jahre 1905 vor allem für dekorative Zwecke gebaut.
Die Bastei befindet sich direkt hinter der Matthiaskirche im Burgviertel. Es ist eine der größten Touristenattraktionen der Stadt und fungiert als eine Art kunstvolle Aussichtsplattform.

Fischerbastei, Budapest
Fischerbastei
Die Fischerbastei wurde an der Stelle einer alten Stadtmauer erbaut, welche während des Mittelalters von einer Fischergilde verteidigt wurde, die in der Nähe in Vízívaros (Wasserstadt) am Fuße des Berges lebte. Daher stammt auch der Name der Bastei. Im Mittelalter befand sich an diesem Ort auch ein alter Fischmarkt.

Die Bastei

Seitenansicht der Fischerbastei, Budapest
Die malerische Bastion
Entworfen vom Architekten Frigyes Schulek und gebaut zwischen 1899 und 1905, ist die Fischerbastei aus weißem Stein eine Kombination aus neogotischer und neoromanischer Architektur und besteht aus Türmen, Vorsprüngen, Brüstungen und Treppensteigen.

Die Bastei hat sieben Türmen, von denen jeder einen der sieben Magyar-Stämme symbolisiert, die sich im Jahr 896 in dem Gebiet angesiedelt haben, welches heute als Ungarn bekannt ist. Das Bauwerk sieht aus, als ob es direkt aus irgendeinem Märchen kommt und zaubert Gedanken an Aschenputtel oder Dornröschen hervor. Dennoch scheint es auf den Stil der Liebfrauenkirche abgestimmt zu sein und ergänzt auf schöne Weise die Kirche, was auch die Absicht des Architekten war.

Eine monumentale Freitreppe, welche mit Reliefs von Wappen und verschiedenen Motiven verziert ist, verbindet die Bastei mit den Straßen unterhalb.

Die Aussicht

Untere Ebene der Fischerbastei
Untere Ebene

Blick von der Fischerbastei
Blick von der Fischerbastei
Die meisten Besucher betrachten die Aussicht von der Fischerbastei als einen der Besten in der Stadt und nur der Gellértberg und der Burgpalast bieten eine ähnliche Aussicht. Oben auf dem Bauwerk haben Sie einen herrlichen Blick auf die Donau und auf Pest.

Sie können bis zur Margareteninsel sehen und außerdem auch deutlich Wahrzeichen wie die St.-Stephans-Basilika, das Parlament, die Akademie der Wissenschaften, den Gresham Palast und in der Ferne die Innerstädtische Pfarrkirche. Sie können auch einen Blick auf die Margaretenbrücke und die berühmten Kettenbrücke werfen.

Statue von König Stephan I.

Zwischen der Matthiaskirche und Fischerbastei steht eine Statue des ersten christlichen Königs von Ungarn, Stephan dem Heiligen. Er wird zu Pferde dargestellt, auf einem Piedestal, welches mit Reliefs verziert ist.
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