Elisabeth-Platz

Erzsébet tér
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Der Elisabeth-Platz, eine der größten Grünflächen im Zentrum von Pest, wurde in den frühen 2000ern erweitert und grenzt nun an den Déak-Ferenc-Platz an. Die interessanteste Sehenswürdigkeit des Platzes ist der monumentale Donaubrunnen.
Elisabeth-Platz, Budapest
Elisabeth-Platz
Der Platz besteht aus zwei äußerst unterschiedlichen Bereichen. Die Geschichte des westlichen Platzes reicht viele Jahrhunderte zurück, während der Ostteil erst kürzlich zur Jahrtausendwende erbaut wurde. Getrennt werden die Bereiche von einer ehemaligen Bushaltestelle, die nun unter Denkmalschutz steht.

Donaubrunnen

Donaubrunnen, Elisabeth-Platz, Budapest
Donaubrunnen
Der alte Teil des Elisabeth-Platzes ist der charmantere, mit einem großen Brunnen in der Mitte, seinen Blumenbeeten, Fußpfaden und Bänken. Bäume spenden reichlich Schatten.

Die Hauptattraktion ist hier der Donaubrunnen, ein wunderschöner Brunnen, der zwischen 1880 und 1883 vom ungarischen Architekten Miklós Ybl entworfen und erbaut wurde. Der Brunnen stellt eine Statue des Danubius dar, der auf einem Delphin steht und die Donau personifiziert. Unter ihm finden sich drei weibliche Figuren, allegorische Darstellungen von Nebenflüssen der Donau: die Theiß, die Drau und die Save. Die Statuen wurden von den ungarischen Bildhauern Béla Brestyánszky und Leó Feszler erstellt.

Kulturzentrum

Das Schwimmbecken Elisabeth-Platz in Budapest
Das Wasserbecken
Die Westseite des Elisabeth-Platzes gestaltet sich moderner, mit Glasplatten, offenen Grasflächen und einem Becken. Bis in die 1990er lag hier lediglich ein Parkplatz, und man schmiedete Pläne, Ungarns neues Nationaltheater hier zu errichten. Politische Uneinigkeit allerdings brachte die Arbeiten zum Erliegen, und schließlich wurde der Bau abgebrochen, als die Regierung beschloss, das Theater andernorts zu errichten. Das Ergebnis war eine riesige Grube, die erst Jahre später aufgefüllt wurde, als hier im Jahr 2000 ein Kulturzentrum gebaut wurde. Seit 2002 beherbergt es den Gödör Klub, einen Veranstaltungsort für Konzerte und Festivals. Das Kulturzentrum liegt unterirdisch unter einem Wasserbecken mit Glasboden.

Bushaltestelle

Alt und neu wird hier von einer historischen Bushaltestelle getrennt, welche 1948-1949 vom ungarischen Architekten Nyiri István in funktionalistischem Stil errichtet wurde und Einflüsse des Bauhaus-Stils der 1930er zeigt. Seit 2004 beherbergt der Pavillon ein Design-Zentrum, das „Design Terminál“.
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