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Im Juli 2005 fertiggestellt, ist die als Torre Agbar bekannte einzigartige Struktur die neueste Sensation in der Skyline von Barcelona. Die interessante Form und der Entwurf sorgten anfangs für Meinungsverschiedenheiten.

Das Design

Torre Agbar, Barcelona
Torre Agbar

Torre Agbar by nacht, Barcelona
Torre Agbar bei nacht
Als neues Hauptquartier der Aguas de Barcelona (Agbar), dem städtischen Wasserversorger, reicht Torre Agbar mit seinen 34 Stockwerken 142 Meter in die Höhe. Vom Franzosen Jean Nouvel entworfen, soll das Gebäude laut dem Architekten ein “entferntes Echo katalanischer Besessenheiten, von den Winden des Montserrats getragen” sein. Oft auch als Geysir bezeichnet, wurde der Torre Agbar durch das architektonische Erbe von Antoni Gaudí inspiriert.

In technischer Hinsicht besteht das Gebäude aus zwei nicht konzentrischen Zylindern die von einer Glas- und Stahlkuppel abgedeckt werden. Es gibt keine Säulen im Inneren der Struktur, die Serviceeinrichtungen und Nottreppen befinden sich alle im inneren Betonkern.

Äußere Erscheinung

Obwohl das Innenleben sicherlich interessant ist, ist es doch das Äußere des Gebäudes, welches vorbeiziehende Menschen in Barcelona fasziniert. Die erste Haut die den Betonkern abdeckt ist eine Schicht aus poliertem Aluminium in Blau-, Grün- und Grautönen. Die zweite Haut, die dem Gebäude den schimmendern Glanz verleiht, besteht aus 59.619 Platten aus klarem Glas.

Torre Agbar, Barcelona
Torre Agbar
hoch über die Stadt
Es gibt 4,400 Fenster mit dazu gehörigen Lüftungsschlitzen die sich in verschiedene Richtungen kippen, um jegliche direkte Sonneneinstrahlung abzuhalten. In der Nacht ist der Turm sogar noch eindrucksvoller, wenn 4,500 gelbe, blaue, pinke und rote Lichter die Außenhülle leuchten lassen.

28 der 34 Stockwerke des Gebäudes werden zur Zeit als Büroflächen verwendet, während drei weitere die technischen Einrichtungen des Gebäudes beherbergen. Weitere Stockwerke bieten Konferenzräume, eine Cafeteria und auch eine Aussichtsplatform.
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