Plaça d'Espanya

Spanischer Platz
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Der Plaça d'Espanya ist ein reger Platz am Fuße des Montjuïc-Hügels. Der verkehrsreiche Platz grenzt an weitere Sehenswürdigkeiten wie die Arenas de Barcelona und den Joan Miró Park.
Fontäne am Placa d'Espanya, Barcelona
Fontäne
Jahrhundertelang fanden an diesem Ort öffentliche Hinrichtungen statt, bis die Galgen 1715 in den Ciutadella-Park gebracht wurden. Der jetzige Platz wurde 1929 für die Weltausstellung erbaut. Er wurde 1925 vom Architekten Josep Amargós entworfen und wurde in nur vier Jahren fertiggestellt, pünktlich zur Ausstellung.

Fontäne

Ein anderer Architekt, Josep Maria Jujol, entwarf eine große Fontäne für die Mitte des Platzes. Sein moderner Stil wurde eindeutig durch Gaudí beeinflusst, mit dem Jujol oft zusammenarbeitete bei Projekten wie z.B. der Casa Milà und dem Parc Güell. Die Skulpturen, die die Fontäne zieren, wurden vom spanischen Bildhauer Miguel Blay Fabregas geformt.
Venezianische Türme, Plaça d'Espanya
Venezianische Türme

Venezianische Türme

Eine breite Prachtstraße, die Avinguda de la Reina María Christina, wird von zwei Türmen flankiert und führt zur zum Magischen Brunnen von Montjuïc. Die Prachtstraße wird häufig für Warenmessen verwendet.

Die 47 Meter hohen Türme wurden dem Glockenturm der St. Mark's Basilica in Venedig nachempfunden. Sie wurden 1929 von Ramon Raventós für die internationale Weltausstellung gebaut.

Arenas de Barcelona

Arenas de Barcelona
Arenas de Barcelona
Am anderen Ende des Plaça d'Espanya befindet sich die “Arenas de Barcelona”. Die mit ihrem Ziegelwerk im neo-Mudéjarstil gehaltene Stierkampfarena wurde 1900 erbaut.
Stierkämpfe haben in Katalonien allerdings nie viel Anklang gefunden und so wurde die Arena mittlerweile in ein modernes und überdachtes Einkaufszentrum umgewandelt. Das Dach ist für die Öffentlichkeit zugänglich und bietet einen großartigen Rundumblick über die Stadt.

Parc de Joan Miró

Parc de Joan Miró
Parc de Joan Miró
Das Areal hinter der Arena war ursprünglich als Parc de l'Escorxador (Park des Schlachthauses) bekannt, denn es war der Standort des Schlachthauses der Stierkampfarena.

In den 1980ern wurde der Park in Parc de Joan Miró umbenannt, nach dem lokalen Künstler der auf dem Platz mit einer 22 Meter hohen farbenfrohen Skulptur, bekannt als “Dona i Ocell” (Frau und Vogel) seine Spuren hinterließ.
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