Nationalbibliothek

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Die Nationalbibliothek ist eines der vielen neoklassizistischen Gebäude, die in Athen errichtet wurden, nachdem die Stadt zur Hauptstadt des neu gegründeten griechischen Staates wurde. Sie wurde von dem dänischen Architekten Theophil Hansen entworfen.
Nationalbibliothek, Athen
Nationalbibliothek
Die Nationalbibliothek Griechenlands wurde am Ende des 19. Jahrhunderts gebaut, als letzter Teil der neoklassischen Athener Trilogie, einer Gruppe von drei neoklassizistischen Gebäuden, welche auch die Akademie und die Universität beinhaltet.

Das Gebäude wurde von Theophil Hansen entworfen, einem dänischen Architekt, der klassische Architektur in Wien und Athen studiert hat. Er hatte zuvor auch an der Universität gearbeitet – zusammen mit seinem älteren Bruder Christian – als auch an dem Zappeion und der Akademie von Athen.

Errichtung

Haupttempel der Nationalbibliothek
Haupttempel
Der Bau der Nationalbibliothek begann im Jahre 1887 und wurde 15 Jahre später abgeschlossen. Theophil Hansen starb im Jahr 1891 und sollte das fertiggestellte Gebäude nie zu Gesicht bekommen. Die Mittel für den Bau wurden von den Vallianos Brüdern zur Verfügung gestellt, drei reichen griechischen Auswanderern, die in Russland lebten.

Gestaltung

Die Nationalbibliothek wurde als dorischer Tempel entworfen, welcher von zwei Flügeln flankiert und fast ausschließlich mit pentelischem Marmor erbaut ist. Das Design des dorischen Tempels basiert auf dem der Propyläen auf der Akropolis. Es ist frei von jeglichem Skulpturenschmuck und sogar das Tympanon ist unverziert.

Statue von Panaghis Athanassiou Vallianos vor der Nationalbibliothek in Athen
Statue von P. Vallianos
Zwei breite Wendeltreppen führen zum Eingang des Tempels. Die Statue, die zwischen den Treppen steht, zeigt einen der Stifter der Bibliothek – den Händler Panaghis Athanassiou Vallianos.

Bibliothek

Das Gebäude beherbergt eine große Sammlung an Büchern, Karten, Zeitungen und Manuskripten in griechisch und anderen Sprachen. Besonders interessant ist die Sammlung der griechischen Handschriften, von denen einige mehr als 1400 Jahre alt sind. Da das Gebäude aus dem 19. Jahrhundert nicht mehr den Standards einer modernen Bibliothek entspricht, gibt es Pläne, die Sammlung in eine modernere Einrichtung zu verlegen.
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